Hilfreiche Tipps!

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Egal ob über Vogelhäuser, Vogelfutter, Nistkästen oder diverse Vogelarten: Hier finden Sie alle Infos!

Futtertypen

Wir unterteile unsere Gartenvögel grob in 3 Fresstypen: Weichfutterfresser, Körnerfresser und Allesfresser

Vogelfutter

Unsere Gartenvögel bevorzugen unterschiedliches Futter. Erfahren Sie hier welches Vogelfutter Sie den kleinen Gartenbewohnern bereitstellen können

Vogelhäuschen

Mit einem Vogelhäuschen können Sie nicht nur Ihren Garten optisch verschönern, sondern auch den Vögeln im Winter eine lebensrettende Futterstelle bieten.

Ein Vogelhaus bauen mit Kindern

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Handwerken macht Spaß – Und besonders dann, wenn man dabei auch Zeit mit seinen Kindern verbringen und ihnen etwas beibringen kann!

Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über unsere Vogelarten und mehr!

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Egal ob Sie sich für Vogelbeobachtung oder die Gartenverschönerung interessieren: HIER sind Sie richtig!

  • Kleinere VogelartenVon der Amsel bis zum Zilzalp
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Wer Vögel im eigenen Garten füttern möchte, hat die Möglichkeit unsere gefiederten Freunde aus nächster Nähe zu beobachten. Vom Fenster aus können Sie die Vögel dabei gut beobachten und das Verhalten der Tiere studieren: Welche Art findet sich wann im Garten ein und wann sind die Stoßzeiten zu beobachten? Auch interessant: Welcher Vogel streitet mit wem und wann ist der Futterneid am größten? Ein Vogelhaus kann dabei helfen, den Vögeln nicht nur einen Futterplatz, sondern auch ein geschütztes Heim für ungemütliche Wetterlagen anzubieten. Persönliches Garten-Kino inklusive. Also den Eimer Popcorn nicht vergessen.

Die Meisen: Statt Popcorn lieber Sonnenblumenkerne

Das Vogelfüttern bedeutet Vogelbeobachtung aus der ersten Reihe: Sie können sich in Ihrer warmen Wohnung bequem am Fenster positionieren, um draußen die wildlebenden Vogelarten aus nächster Nähe zu erleben. Wer in seinem Garten für optimale Bedingungen sorgt, kann bis zu 30 verschiedene Vogelarten beobachten. Zu den häufigsten Besuchern zählt ganz klar die Kohlmeise. Diese Vogelart sammelt einzelne Sonnenblumenkerne, legt sie auf einem Ast ab, um sie dort mit dem Fuß zu fixieren und ein Loch in die Schale zu hämmern. Anschließend wird die Schale mit dem Schnabel abgerissen und der köstliche Kern verspeist. Die kleineren Blaumeisen treten ebenso häufig auf und schaben lieber einen Spalt in den Sonnenblumenkern. Der Schnabel stellt somit ein vielseitiges Werkzeug dar.

Aus Kämpfern werden Kameraden

Sobald der Wintereinbruch erkennbar ist, ändert sich das Vogelverhalten deutlich. Viele Vögel halten sich jetzt in puncto Territorialität zurück und man beginnt, sich gegenseitig zu dulden. Dabei werden nicht selten überschaubare, lockere Gruppen gebildet. Die Vögel ziehen dann an einem Strang und versuchen gemeinsam Nahrung ausfindig zu machen. Das Angebot an Samenständen und Beeren ist schnell erschöpft, weshalb die Vogeltrupps mobil sein und permanent umherstreifen müssen. Die Futterangebote auf den umliegenden Bauernhöfen sind bei Vögeln sehr beliebt. Alternativ kann man mit einem Vogelhaus nachhelfen. Das ist wichtig, denn die Zahl der in Europa lebenden Vögel ist in den letzten Jahren drastisch gesunken.

Immer weniger Vögel in Deutschland und Europa

Bedauerlicherweise ist die Zahl der in Deutschland und Europa lebenden Vögel stark zurückgegangen. Es fehlen hierzulande geeignete Lebensräume und auch Insekten werden als Hauptnahrungsquelle immer weniger. Die Grünen stellten dabei eine kleine Anfrage an die Bundesregierung. Diese antwortete mit zusammengetragenen Zahlen. Und diese sind mehr als erschreckend. In der Europäischen Union ist der Vogelbestand um 57 Prozent gesunken. Das bedeutet einen Rückgang von 300 Millionen Vögel im Zeitraum von 1980 bis 2010. Zwischen 1990 und 2013 ist der Bestand der Kiebitze um 80 Prozent zurückgegangen. Bei den Braunkehlchen sind es 63 Prozent, die Uferschnepfen sind um 61 Prozent zurückgegangen und die Feldlerchen haben sich um 35 Prozent reduziert. Die Rebhühner hat es am drastischsten getroffen: Ihr Bestand ist zwischen 1990 und 2015 um ganze 84 Prozent gesunken. Seit dem Ende der 90er Jahre zeigte ein Drittel aller Vogelarten signifikante Bestandsabnahmen. Zu den wichtigsten Ursachen gehören der Mangel an geeigneten Lebensräumen sowie das dramatische Insektensterben. Bei einigen Insektenarten ist der Bestand um unglaubliche 90 Prozent zurückgegangen. Einen relevanten Einflussfaktor stellen Unkraut- und Insektengifte dar, so die Bundesregierung.

Die jährliche Vogelzählung durch den NABU bestätigt

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) zählte im vergangenen Winter wieder fleißig Vögel. Die Umweltorganisation musste jedoch einen Rückgang von 17 Prozent der Vögel in Deutschlands Gärten verzeichnen. Gerade die Vögel welche zu den häufigsten Futterhausbesuchern zählen, werden dabei immer seltener beobachtet. Das betrifft vor allem die Meisen und die Kleiber. Diese beiden Arten verlassen im Winter Nord- und Osteuropa, um nach Deutschland zu fliegen. Kernbeißer wurden ebenfalls nicht mehr so häufig gezählt, wie in den vergangenen Jahren.

Expertenschätzung: Klima ist mitverantwortlich

Vor allem im Südwesten von Deutschland soll die Zahl der Vögel deutlich zurückgegangen sein. In Ost- und Norddeutschland sei dagegen keine große Veränderung erkennbar gewesen. Experten schätzen deshalb, dass die Tiere ihre Reise Richtung Süden aufgrund des milden Winters, frühzeitig unterbrechen. Zu dieser Spekulation passt auch die Tatsache, dass bestimmte Arten wie zum Beispiel die Stare, die Rotkehlchen und die Amseln besonders oft gezählt wurden. Dabei handelt es sich um Arten, welche im Winter traditionell Deutschland verlassen, um sich Richtung Süden zu begeben. So lag die Amselzahl im Schnitt 20 Prozent höher, als es noch im vorletzten Jahr der Fall war. Ein weiterer Faktor für den Rückgang der Vögel definiert sich über den tropischen Usutu-Virus, welcher in einigen Teilen Deutschlands vorherrscht. Schon vor einigen Jahren sind dem Erreger mehrere Tausend Vögel zum Opfer gefallen.

Die Futtersuche ist ein Fulltime-Job

Die Tage im Winter sind extrem kurz. Die Meise investiert die meiste Zeit des Tages in die Futtersuche und ist damit ebenso aktiv wie bei der Aufzucht ihrer Jungen. Je kleiner der Vogel ist, umso aufwendiger die Futtersuche: Eine Kohlmeise sucht etwa 75 Prozent des Tages nach Nahrung. Blaumeisen sogar bis zu 90 Prozent des Tages und das kleine Goldhähnchen macht den ganzen Tag nichts anderes als Futter zu suchen und zu fressen. Und das, obwohl das kleine Vögelchen nur fünf bis sechs Gramm auf die Waage bringt. Und auch wenn die Singvögel im Winter mehr Gewicht haben, so sind sie dennoch nicht in der Lage, sich Fettdepots anzufressen, welche über einen längeren Zeitraum halten. Vögel können sich nur einige wenige Gramm anfressen. Den Vorrat für die bevorstehende Nacht. Aus diesem Grund sind am Futterhaus Stoßzeiten zu beobachten. Morgens sind die Nachtreserven aufgebraucht und die Vögel sind hungrig. Dann herrscht Hochbetrieb am Futterhaus, welcher um die Mittagszeit herum abflaut. Am Nachmittag und zu Beginn der Dämmerung geht der Andrang erneut los. Unsere Piepmätze versuchen dabei so viel Energie wie möglich, einzusparen. Deshalb sitzen sie mit aufgeplustertem Gefieder und kugelrund auf den Ästen und Zweigen, um die Frosttage zu überstehen. Das aufgeplusterte Gefieder bildet ein Luftpolster unter den aufgestellten Federn. Auf diese Weise isolieren sich die Vögel gegenüber der vorherrschenden Kälte.

Mit einem Futterhaus helfen

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, unsere gefiederten Gartenbesucher zu unterstützen und auf der Suche nach einem Vogelhaus sind, werden sie auf die unterschiedlichsten Modelle treffen. Die unterschiedlichen Ausführungen bringen natürlich Vor- und Nachteile mit sich, welche man bei der Auswahl berücksichtigen sollte.

Der Vogel muss ins Häuschen passen

Das entscheidende Auswahlkriterium ist die Schlupfloch-Größe. Eine Meise braucht eine andere Größe für das Einflugloch, als ein Zaunkönig oder eine Amsel. Wenn Sie also bestimmte Vogelarten beim Fressen und Brüten beobachten wollen, dann müssen Sie auch das passende Häuschen zur Verfügung stellen. Alternativ kann das Vogelhäuschen auch aufgehängt werden. Auf die Vor- und Nachteile wollen wir später eingehen.

Wie sieht der perfekte Nistplatz im Garten aus?

Viele Nistkästen werden an Bäumen aufgehängt. Grundsätzlich auch keine schlechte Idee, wären da nicht die Katzen welche jeden Bau erklimmen und den Nesträuber spielen können. Soll der Nistkasten also an einem Baum aufgehängt werden, ist es wichtig dem Baumstamm ein „Stachelkleidchen“ zu verpassen. Hier bietet sich ein Umhang aus Reisig an. Die dünnen Zweige hindern Katzen daran, den Stamm hinaufzuklettern. Einen besseren Platz für das Vogelhäuschen bietet die warme und glatte Hauswand. Dort kann das Häuschen sogar unter direkter Sonneneinstrahlung fixiert werden. Die direkte Sonne stört die Vögel nicht. Ganz im Gegenteil: An kühleren Tagen und in frischen Nächten wird die Bruttätigkeit durch das einfallende Licht und die damit einhergehende Wärme im Nistkasten sogar noch gefördert. Wichtig ist dabei, dass Sie darauf achten den Nistkasten nicht zu dicht an der Dachrinne zu platzieren. Denn eine Dachrinne kann ebenso wie ein Fenstervorsprung, als optimaler Anlaufplatz für Katzen dienen.

Großer Spaß für die Kleinen: Vogelhäuschen selber bauen

Und auch wenn dies eine weit verbreitete Meinung ist, so stören sich die Vögel nicht an der direkten Nachbarschaft mit uns Menschen. Sie haben also die Möglichkeit das neue Futterhäuschen direkt auf dem Balkon oder auf der Terrasse zu platzieren. Und auch wenn in Ihrer Behausung reges Treiben herrscht, so lassen sich die Vögel dadurch weder am Fressen, noch am Brüten hindern. Wer Kinder hat, spart sich das Geld für ein Vogelhäuschen und bastelt es ganz einfach selbst. Ihre Kids werden nicht nur Spaß daran haben, das Häuschen zu bauen, sie werden sich vor allem über die baldigen Bewohner im Federkleid freuen können. Eine ausführliche Bastelanleitung finden Sie auf meiner Webseite. Ich möchte Ihnen hier alles Wissenswerte rund um das Thema Vögel an die Hand geben. Schauen Sie also regelmäßig auf meiner Seite vorbei, da die Inhalte künftig weiter ausgebaut werden uns sich hoffentlich noch viele Menschen anschließen wollen, wenn es um das Thema Vogelunterstützung geht. Grundsätzlich heißt es jedoch: Nur gucken! Nicht anfassen! Schließlich wollen keine Vogeleltern dabei gestört werden, wenn sie gerade am Brüten sind. Und auch der Versuch zu brütenden Vögeln eine Beziehung aufzubauen, bleibt ganz sicher erfolglos.

Staunässe vermeiden und für Belüftung sorgen

Achten Sie bei der Platzwahl darauf, dass das Vogelhäuschen nicht der Wetterseite ausgesetzt ist. Denn kein Vogel freut sich darüber, wenn das Heim feucht ist. Doch Feuchtigkeit lässt sich nicht immer vermeiden, weshalb Sie beim Kauf des Vogelhäuschens darauf achten sollten, dass der Boden kleine Löcher aufweist, aus denen das Wasser abfließen kann. So verhindern Sie Staunässe und sorgen dafür, dass sich die Vögel in ihrem neuen Häuschen pudelwohl fühlen. Sofern Sie keine brütenden Vögel im Frühjahr beobachten können, kann es sein dass das Häuschen tatsächlich auf der Wetterseite befestigt wurde. Dann nehmen die Vögel das potentielle Heim nicht als Brutplatz an.

Hängende und stehende Vogelhäuschen: Die Vor- und Nachteile

Ein Vogelhäuschen bringt Leben in den heimischen Garten und kann das Grundstück optisch aufwerten. Und nicht zuletzt erzielen Sie damit das Wichtigste überhaupt: Sie helfen unserer Vogelpopulation wieder auf die Beine. Neben dem Design unterschieden sich Vogelhäuschen vor allem in ihrer Art der Befestigung. Das hängende Vogelhäuschen sollte keinesfalls mit einem Nagel in den Baum geschlagen werden. Diese Vogelhäuschen werden stattdessen mit einem Draht am Ast befestigt. Das hat jedoch den Nachteil, dass das Häuschen nicht mehr so gut zugänglich ist. Das Einlegen von neuem Futter oder auch eine nötige Reinigung können damit sehr aufwendig sein. Der Baum selbst muss natürlich auch geeignet sein. In den meisten deutschen Gärten stehen Obstbäume, welche nicht gerade durch ihre schattenspendenden Eigenschaften an heißen Tagen überzeugen. Und auch wenn die Nachbarschaft zum Menschen von den Vögeln erst einmal nicht weiter in Frage gestellt wird, so sollten Sie dennoch darauf achten, dass genug Abstand zu belebten Wohnräumen, beziehungsweise deren Fenstern eingeräumt wird. Schließlich will die Vogelfamilie ungestört brüten.