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Das Igel­haus – Ein perfek­tes Winter­quar­tier für Igel schaf­fen

Sie haben einen Igel in Ihrem Garten und möch­ten deshalb ein Igel­haus als Unter­schlupf und Winter­quar­tier für Igel aufstel­len? Dann sind Sie hier genau rich­tig. In diesem Beitrag erfah­ren Sie, wie ein geeig­ne­tes Igel­haus ausse­hen sollte, wo Sie das Igel­haus aufstel­len können und ob Sie eher ein Igel­haus kaufen oder ein Igel­haus bauen soll­ten. Außer­dem haben wir noch einige Tipps für Sie, wie sie Ihren Garten igel­freund­lich gestal­ten und wie Sie die süßen Garten­be­woh­ner sonst noch unter­stüt­zen können.

Igel als Gäste im unse­ren heimi­schen Gärten

Nicht nur Vögel, Insek­ten und Eich­hörn­chen fühlen sich in unse­ren Gärten wohl. Auch für Igel gehö­ren Deutsch­lands Gärten inzwi­schen zu den wich­ti­gen Lebens­räu­men.

Wenn auch Sie einen Igel in Ihrem Garten entde­cken, ist es sehr wahr­schein­lich, dass es sich um einen Braun­brust­igel (Erin­aceus euro­paeus) handelt. Diese Igel­art ist nämlich in ganz Deutsch­land verbrei­tet.

Igel im Garten

Es gibt zwar mit dem Nörd­li­chen Weiß­brust­igel (Erin­aceus rouma­ni­cus) noch eine weitere Igel­art, die in Deutsch­land vorkommt, aller­dings ist diese Art sehr selten und ist nur noch in weni­gen Gebie­ten in Ostdeutsch­land zu finden.

Leider sind – genau wie bei den meis­ten heimi­schen Vogel­ar­ten – auch die Bestands­zah­len der Igel in Deutsch­land rück­läu­fig. In vielen Bundes­län­dern wurde der Baun­brust­igel mitt­ler­weile daher als gefähr­dete Tier­art einge­stuft.

Menschen, bzw. durch Menschen gemachte Gefah­ren ,sind dabei die größte Bedro­hung für den Igel. Ein großes Problem für Igel ist der zuneh­mende Verlust von geeig­ne­ten Lebens­räu­men und der Wegfall von geeig­ne­ten Über­win­te­rungs­mög­lich­kei­ten durch Bebau­ung, indus­tri­elle Land­wirt­schaft und „aufge­räumte“ Gärten. Zusätz­lich haben Igel mit einem immer gerin­ger werden­den Nahrungs­an­ge­bot durch Rück­gang der Insek­ten­po­pu­la­tio­nen zu kämp­fen. Die größte Bedro­hung für Igel ist aller­dings der Stra­ßen­ver­kehr. Alleine in Deutsch­land werden etwa 500.000 Igel pro Jahr im Stra­ßen­ver­kehr getö­tet.

Unsere stache­li­gen Garten­be­su­cher sind also drin­gend auf unsere Unter­stüt­zung ange­wie­sen! Eine Möglich­keit Igel zu unter­stüt­zen ist ein geeig­ne­tes Igel­haus (auch Igel­ho­tel oder Igel­hütte genannt) in Ihrem Garten aufzu­stel­len, das der Igel als siche­res Winter­quar­tier, Unter­schlupf- und Nist­mög­lich­keit nutzen kann. Zusätz­lich ist es sinn­voll Ihren Garten igel­freund­lich zu gestall­ten. Weitere Tipps hierzu finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.

Was ist ein Igel­haus?

Igel halten in der kalten Jahres­zeit – etwa von Mitte Novem­ber bis Ende März / Anfang April – Winter­schlaf. Für diesen Winter­schlaf benö­ti­gen Sie ein siche­res Winter­quar­tier. Als solch ein Winter­quar­tier eignen sich zum Beispiel Laub-, Reisig-, Kompost- oder Holz­hau­fen.

Gerade in unse­ren Gärten, fehlt es aber oftmals an solchen Winter­quar­tie­ren. Hier kommen dann soge­nannte Igel­häu­ser / Igel­ho­tels (oder auch Igel­kup­peln) zum Einsatz. Das sind kleine Häus­chen aus Holz, Holz­be­ton oder Stein, die der Igel als Winter­quar­tier, aber auch ganz­jäh­rig als Unter­schlupf oder Nist­mög­lich­keit nutzen kann.

Igelhaus als Winterquartier für Igel

Igel­haus aus Holz mit Ratten­schutz am Eingang

Igel­haus kaufen – Worauf muss ich achten?

Beim Kauf eines geeig­ne­ten Igel­hau­ses soll­ten Sie unbe­dingt auf die Größe achten. Ein Igel­haus sollte eine Grund­flä­che von mindes­tens 30 x 30 cm haben, größer ist jedoch besser. Die Höhe des Igel­hau­ses sollte mindes­tens 25-30 cm betra­gen. Der Eingang sollte nicht brei­ter als 8 bis 10 cm sein.

Das Igel­haus sollte zwei Kammern bzw. einen laby­rinthar­ti­gen Eingang haben, damit der Igel nicht direkt am Eingang liegen muss. So ist er besser vor Kälte aber auch vor Fein­den, wie Hunde, Katzen, Füchse und Ratten geschützt.

Zum Schutz vor Ratten ist auch eine spezi­elle Ratten­klappe am Eingang des Igel­hau­ses sinn­voll.

Das Igel­haus sollte mit einem wasser­dich­ten Dach ausge­stat­tet sein. Von Vorteil ist es, wenn die Ränder des Dachs über den Eingang hinaus ragen und das Dach außer­dem schräg nach hinten oder seit­lich abfällt. So wird der Eingang zusätz­lich vor Nässe geschützt.

Im Handel sind Igel­häu­ser mit und ohne Boden erhält­lich. Gene­rell können beide Arten von Igel­haus verwen­det werden. Igel­häu­ser mit Boden halten den Igel im Winter besser warm. Manche Igel bevor­zu­gen aller­dings Igel­häu­ser ohne Boden.

Bei Igel­häu­sern mit einer Styro­por­iso­lie­rung bildet sich oft Kondenz­was­ser, das dazu führt, dass das Igel­haus feucht wird und anfängt zu faulen. Daher raten wir von solchen Igel­häu­sern ab.

Wir empfeh­len folgende klas­si­schen Igel­häu­ser / Igel­ho­tels aus Holz:

Als Alter­na­tive zum Igel­haus aus Holz eignen sich auch soge­nannte Igel­kup­peln oder Igel-Iglus aus Holz­be­ton sehr gut als Unter­schlupf oder Winter­quar­tier für Igel.

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Igel­haus einrich­ten – Geeig­nete Füllun­gen für Igel­häu­ser

Damit es der Igel in seinem Igel­haus schön warm und kusche­lig hat, muss das Igel­ho­tel mit Füll­ma­te­rial ausge­stat­tet werden. Hierzu eignet sich trocke­nes Laub am besten. In der Regel müssen Sie das Igel­haus gar nicht selbst befül­len. Plat­zie­ren sie statt­des­sen geeig­ne­tes Laub einfach neben dem Häus­chen. Der Igel wird sich in der Regel das Haus selbst so einrich­ten, wie er es möchte.

Als Alter­na­tive zu Laub eignen sich auch Hafer­stroh und Bio-Heu als Füll­ma­te­rial, aller­dings ziehen sowohl Stroh als auch Heu leicht Feuch­tig­keit und neigen zu Schim­mel. Daher ist trocke­nes Laub als Füll­ma­te­rial besser geeig­net.

Andere Mate­ria­lien wie Stoff­reste, Decken, Plas­tik, Styro­por, etc. sind als Füllung des Igel­hau­ses abso­lut unge­eig­net.

Igel­haus bauen – Eine einfa­che Igel­haus-Bauan­lei­tung

Statt ein Igel­haus zu kaufen, können Sie es mit etwas hand­werk­li­chem Geschick auch selber bauen. Im Folgen­den Abschnitt finden Sie eine Bauan­lei­tung für ein Igel­haus nach Nabu.

Benö­tig­tes Mate­rial für das Igel­haus:

  • Maßband oder Lineal
  • Blei­stift und Schrei­ner­win­kel
  • 6 unbe­han­delte Holz­bret­ter etwa 2 cm dick (Rück­wand, 2 Seiten­teile, Trenn­wand, Vorder­seite und Dach)
  • unbe­han­delte Dach­lat­ten
  • Stich­säge mit passen­den Säge­blät­tern
  • Akku­schrau­ber
  • Holz­boh­rer
  • Holz­feile (oder Schmir­gel­pa­pier)
  • Holz­schrau­ben: 14 Stück 3,5 x 40 mm und 4 Stück 3,5 x 30 mm
  • Leinöl oder ungif­tige Holz­la­sur
  • Pinsel

Für die Füllung des Igel­hau­ses brau­chen Sie:

  • Bio-Heu oder trocke­nes Laub

Wie das Igel­haus zusam­men­ge­baut wird, erfah­ren Sie in folgen­dem Video:

YouTube

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Video laden

Die Bauan­lei­tung können Sie auch hier herun­ter­la­den.

Wo sollte ich ein Igel­haus aufstel­len?

Damit der Igel nicht gestört wird, sollte das Igel­haus an einer ruhi­gen Stelle im Garten aufge­stellt werden. Außer­dem sollte der Stand­ort vor star­kem Regen, Schnee und direk­ter Sonne geschützt sein. Als opti­ma­ler Stand­ort des Igel­hau­ses eignet sich also eine Hecke oder ein dich­ter Busch in einer ruhi­gen Ecke des Gartens sehr gut.

Um das Igel­haus vor Nässe von unten zu schüt­zen, ist es wich­tig, dass es nicht in einer Senke steht, in der sich Wasser ansam­meln kann. Zusätz­lich bietet es sich an, eine Schicht aus Sand und Kies unter dem Haus anzu­le­gen, damit das Wasser gut ablau­fen kann. Ein nach unten offe­nes Igel­haus (ohne Boden) kann auf Dach­lat­ten gestellt werden, um das Haus vor Nässe von unten zu schüt­zen. Igel­häu­ser mit geschlos­se­nem Boden können zum Beispiel auch auf Gehweg­plat­ten plat­ziert werden, um das Haus vor Nässe vom Boden zu schüt­zen.

Der Eingang des Igel­hau­ses sollte zur wetter­ab­ge­wand­ten Seite stehen.

Lässt sich das Dach des Igel­hau­ses leicht öffnen, soll­ten sie dieses zusätz­lich sichern. Hier­für können Sie das Dach zum Beispiel mit einem Stein beschwe­ren. Dies verhin­dert, dass Katzen oder andere Fress­feinde das Dach öffnen und so dem Igel scha­den können.

Wie wird das Igel­haus gerei­nigt?

Das Igel­haus sollte mindes­tens einmal im Jahr entleert und gründ­lich mit heißem Wasser und einer Bürste gerei­nigt werden. Hier­bei ist es wich­tig die Igel nicht zu stören. Das Igel­haus sollte also nur gerei­nigt werden, wenn sich keine Igel im Haus befin­den. Die beste Zeit­punkt der Reini­gung ist Ende Mai. Bis dahin haben die Igel ihren Winter­schlaf bereits been­det und die Brut­zeit hat noch nicht begon­nen.

Falls Sie sich nicht sicher sind, ob sich gerade keine Igel im Haus befin­den, soll­ten Sie die Reini­gung in der Dämme­rung durch­füh­ren. Zu dieser Zeit sind sie Igel in der Regel unter­wegs und befin­den sich damit nicht im Igel­haus.

Um sich vor etwai­gen Para­si­ten (Zecken, Flöhe, Milben) zu schüt­zen, die der Igel ggf. ins Haus mitge­bracht hat, soll­ten Sie bei der Reini­gung unbe­dingt Hand­schuhe tragen. Auf den Einsatz von chemi­schen Reini­gungs­mit­teln soll­ten Sie bei der Reini­gung des Igel­hau­ses unbe­dingt verzich­ten, da dieses den Tieren scha­den könnte.

Nach der Reini­gung soll­ten Sie den Igeln frisches Füll­ma­te­rial zur Verfü­gung stel­len, damit sie das Haus neu auspols­tern können.

Was fres­sen Igel?

Igel sind Insek­ten­fres­ser. Auf ihrem Spei­se­plan stehen unter ande­rem Käfer, Larven, Regen­wür­mer, Ohrwür­mer, Schne­cken, Hundert­fü­ßer, Tausend­fü­ßer sowie Spin­nen und andere Insek­ten. Igel fres­sen kein Obst und Gemüse.

Igel füttern

Sollte ich Igel füttern?

Auch wenn viele Menschen Igel mit Futter unter­stüt­zen möch­ten, ist dies in den meis­ten Fällen unnö­tig. Gesunde Igel müssen von uns Menschen in der Regel nicht gefüt­tert und damit ange­lockt werden.

Sorgen Sie lieber dafür, dass durch eine natur­nahe Gestal­tung Ihres Gartens Insek­ten ange­lockt werden und der Igel somit auf natür­li­che Weise seinen Nähr­stoff­be­darf stil­len kann. Zusätz­lich soll­ten Sie dem Igel gerade in der heißen Jahres­zeit eine Wasser­stelle mit frischem Trink­was­ser (zum Beispiel in Form einer Vogel­tränke oder einer flachen Schale am Boden) anbie­ten.

Eine Fütte­rung ist bei gesun­den Tieren maxi­mal in der nahrungs­ar­men Zeit im Früh­ling und Herbst sinn­voll. Bei kran­ken Tieren oder bei unter­ge­wich­ti­gen jungen Igeln im Spät­herbst – also kurz vorm Winter­schlaf – ist eine Fütte­rung aller­dings ange­bracht und sinn­voll. Ein Jung­igel muss Angang Novem­ber mindes­tens ein Körper­ge­wicht von 500 g haben, um den Winter­schlaf über­ste­hen zu können.

Gene­rell eignet sich als Igel­fut­ter eine Mischung aus Katzen­fut­ter und spezi­el­lem Igel­fut­ter. Milch ist für Igel übri­gens nicht geeig­net, da Tiere keine Laktose (Milch­zu­cker) vertra­gen!

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Einen unter­ge­wich­ti­gen Igel erken­nen Sie übri­gens an seiner Körper­form: Hat der Igel eine rund­li­che Form, ist er in der Regel in einem guten Ernäh­rungs­zu­stand. Ist der Körper wie eine Birne geformt, hat der Igel also einen brei­ten Ober­kör­per und ein schma­les Hinter­teil, ist der Igel höchst­wahr­schein­lich unter­ge­wich­tig und braucht Hilfe. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an einen fach­kun­di­gen Exper­ten. Das kann eine Igel­kun­dige Tier­pfle­ge­stelle, einen Tier­arzt oder auch eine mobile Tier­ret­tung sein.

Weitere Infor­ma­tio­nen zum Thema „Erste Hilfe bei Igeln / Wann benö­ti­gen Igel Hilfe?“ finden Sie hier.

Igel­schutz im eige­nen Garten – Tipps für igel­freund­li­che Gärten

Im Folgen­den finden Sie einige Tipps, wie Sie Igel in Ihrem Garten unter­stüt­zen können:

  • Gestall­ten Sie Ihren Garten möglichst natur­nah.
  • Verzich­ten Sie auf Stein­gär­ten, engli­schen Rasen und exoti­sche Pflan­zen.
  • Pflan­zen Sie heimi­sche Pflan­zen, die Insek­ten anlo­cken, um für Nahrung für den Igel zu sorgen.
  • Bieten Sie Igeln Unter­schlupf­mög­lich­kei­ten und Nist­plätze in Ihrem Garten an: Als natür­li­che Unter­schlupf­mög­lich­kei­ten eignen sich zum Beispiel Haufen aus totem Holz, Laub- und Reisig­hau­fen und nied­rige Hecken. Auch Igel­häu­ser werden hier­für gerne genutzt.
  • Bei anhal­ten­den Boden­tem­pe­ra­tu­ren um den Gefrier­punkt suchen Igel ein geeig­ne­tes Winter­quar­tier auf, um Winter­schlaf zu halten. Hier­für können Sie zum Beispiel ein Igel­haus aufstel­len.
  • Verzich­ten soll­ten Sie in Ihrem Garten auf Pesti­zide, Insek­ti­zide und sons­tige Chemi­ka­lien wie künst­li­chen Dünger oder Ratten­gift. Nutzen Sie wenn unbe­dingt notwen­dig umwelt­ver­träg­li­che Alter­na­ti­ven.
  • Sorgen Sie für eine Trink­was­ser­quelle. Hier­für eignen sich unter ande­rem am Boden befind­li­che Vogel­trän­ken wunder­bar. Bitte wech­seln Sie täglich das Wasser und reini­gen Sie die Tränke, um Verun­rei­ni­gun­gen vorzu­beu­gen und damit sich keine Krank­hei­ten verbrei­ten können.
  • Damit sich Igel frei fort­be­we­gen können und sich nicht in Zäunen verhed­dern, soll­ten Sie groß­ma­schige Zäune verwen­den, durch die der Igel (auch noch wenn er träch­tig ist!) mühe­los hindurch passt. Als Alter­na­tive können Sie den Zaun auch so anbrin­gen, dass er einen Abstand von mind. 10 cm zum Boden hat.
  • In Laub-, Kompost- und Holz­hau­fen können sich Igel befin­den. Verbren­nen Sie also keine Laub­hau­fen ohne vorhe­ri­ges vorsich­ti­ges Umset­zen und seien Sie vorsich­tig, wenn Sie Holz­hau­fen oder Kompost abtra­gen.
  • Eben­falls ist bei Mähar­bei­ten Vorsicht gebo­ten, um die Tiere nicht zu verlet­zen.
  • Mähro­bo­ter dürfen auf keinen Fall in der Dämme­rung und nachts einge­setzt werden. Die dämme­rungs- und nacht­ak­ti­ven Igel, werden leider viel zu oft von solchen Mähro­bo­tern verstüm­melt.
  • Auf den Einsatz von Laub­saugern sollte im Garten eben­falls verzich­tet werden. Diese saugen Insek­ten weg, die als Igel­fut­ter dienen und können sogar kleine Igel­ba­bys einsau­gen.
  • Um ein Hinein­fal­len zu verhin­dern, müssen Keller­schächte, Wasser­ton­nen, (Bau-)Gruben, etc. abge­deckt werden.
  • Bei Teichen und ande­ren Wasser­be­cken mit glat­tem Rand, soll­ten Sie eine Rettungs­brü­cke (zum Beispiel ein flach ange­brach­tes Holz) bauen, damit ein hinein­ge­fal­le­nes Tier sich im Notfall selbst aus der miss­li­chen Lage befreien kann.
  • Stel­len Sie keine Schlag­fal­len oder Gift­fal­len in Ihrem Garten auf. Falls Sie Vogel­schutz­netze verwen­den, passen Sie auf, dass diese nicht bis zum Boden reichen, ansons­ten könn­ten sich Igel darin verfan­gen.
  • Gefüllte Müll­tü­ten soll­ten Sie unbe­dingt für Igel uner­reich­bar lagern, da sie sich auf der Suche nach Nahrung gerne darin verfan­gen und so zusam­men mit dem Müll im Abfall landen können.
Igelhaus aufstellen und Igelschutz im Garten